Tisch im Rokokostil Cottbus Badezimmereinrichtung im maritimen Stil Anfang des Jahres wurde ich gebeten Badmöbel zu bauen. Desweiteren sollte eine  neue farbliche Fassung des Raumes vorgenommen werden. Nachdem die Gestaltung  im maritimen Stil erfolgen sollte, enstanden Badmöbel in Form eines Schiffes. Für die  Gestaltung der Spiegelrückwand über dem Waschbecken stand eine Seekarte aus der  zweiten Hälfte des 17.Jahrhundert Pate. Insgesamt wurde darauf Wert gelegt, eine  praktische Ausgeglichenheit zwischen Optik und zu schaffenden Stauraum  herzustellen, was an einigen Stellen Kompromisse erforderte (z.Bsp. Tiefe der  Oberschränke).   Zur Verwendung kamen teils extrem seltene und kostbare Hölzer aus 5 Kontinenten  sowie wertvoller Perlmutt aus der Region Neuseeland und den Phillipinen zum Einsatz.  Die Wände wurden mit Malerien aufgelockert um ein realistischeres Ambiente zu  schaffen. So erhebt sich über dem Waschbecken der Kreidefelsen auf Rügen und auf  der anderen Seite als optisches Pendant der Amrumer Leuchturm mit seinen fast 2m  bis zur Decke, die sich dank Altbau erst in 3,4m Höhe befindet.  mehr Informationen  Bad Doberan  Esszimmereinrichtung im Rokokostil  (in Vorbereitung)  Hierbei soll es sich nicht um eine reine Stilkopie handeln. Es werden nur Merkmale und Formen des  Rokoko übernommen. Aus dem Rokoko übernommen wird die optische Leichtigkeit der Möbel sowie  eine mehrfach geschweifte Möbelfront. Nicht erwünscht ist eine Überbeladung mit Schnitzereien und  Appliken.  Dieser Eckschrank aus Ahorn mit Vitrinenaufsatz ist das erste Stück von einer Reihe Möbel dieses  Esszimmers. Später sollen noch ein weiterer Schrank sowie ein Tisch enstehen.  Nur hochwertige Materialien und Arbeitstechniken wie bestes Ahorn, hochwertiges Nußbaum-  Maserfurnier für die Füllungen, Perlmutt, Schellack sowie Poliment- und Wachsmordent-Vergoldungen  werden genutzt. Zu großen Teilen muß dieses Möbelstück aus reiner Handarbeit und auch mit  historischen Arbeitstechniken enstehen, da Maschinen durch die doppelt geschweiften Flächen an ihre  Grenzen stoßen.  Die links befindliche Zeichnung ist noch nicht entgültig und spiegelt den momentanen Stand ab. Aus  diesem Grund sind einige Details noch nicht zur Gänze durchkonstruiert.  Ansicht der Badmöbel (die Spiegelrückwand befindet sich außerhalb des Bildes auf der rechten Seite) Warum auch Möbelbau? Vor allem wegen der Möglichkeit sich gestalterisch voll zu entfalten und an der Grenze des  Machbaren zu handwerklicher Perfektion zu gelangen. Hier tritt meine Ausbildung zum Tischler in eine Symbiose mit meiner  Ausbildung zum Orgel- und Harmoniumbauer. So sind auch Mechaniken (z Bsp. für Geheimfächer) kein Problem.  Zur Verwendung kommen nur beste Materialien, die auch im Orgelbau ihre extreme Langlebigkeit bewiesen haben. Damit soll  wieder ein Anschluß an die handwerkliche Kunst des 17. und 18. Jh hergestellt werden und Unikate geschaffen werden, die  problemlos mehr als 100 Jahre Bestand haben.